Photo Copyright: Andy Pountney - shot in the dark photography
Photo Copyright: Andy Pountney - shot in the dark photography

Bitte stellen Sie sich unseren Lesern vor, die Sie vielleicht noch nicht kennen – wer sind Sie, seit wann fotografieren Sie und wie sind Sie zur Fotografie gekommen?

Hallo und danke für die Einladung zu diesem Interview. Ich bin Andy Pountney und war schon immer ein leidenschaftlicher Musikfan. Ich habe schon immer Schnappschüsse von Konzerten aus der Menge gemacht, solange ich mich erinnern kann. 2012 fragte mich einer meiner Freunde, der Kritiken für ein Magazin schreibt, ob ich Fotos hätte, die er nach einem Konzert, das wir zusammen besucht hatten, verwenden könnte. Ich gab ihm ein paar, die er verwenden konnte, und wurde dann eingeladen, dem Team beizutreten, und bekam Fotopässe, die es mir erlaubten, eine professionelle Kamera mit zu den Gigs zu nehmen, und von da an hat sich alles entwickelt.  

Welche Themen und Motive faszinieren dich?

Da die Fotografie für mich immer noch ein unbezahltes Hobby ist (ich habe auch noch einen Vollzeitjob), neige ich dazu, keine Aufträge anzunehmen, sondern konzentriere mich lieber darauf, Konzerte zu fotografieren, bei denen ich als Fan dabei wäre, auch wenn ich nicht fotografiere. Dennoch habe ich viel Zeit damit verbracht, meine technischen Fähigkeiten zu verbessern und meinen eigenen Stil zu entwickeln.

Natürlich wäre es toll, wenn Bands, die mit mir an einem Projekt arbeiten wollen oder ein Konzert rezensieren möchten, sich über Instagram bei mir melden würden.

Am liebsten fotografiere ich Underground-Black-Metal-Konzerte, vor allem, wenn die Band viel Aufwand in die Bühnenshow gesteckt hat und ich mein Bestes gebe, um die Atmosphäre und Emotionen des Konzerts einzufangen.

Wie lange hat es gedauert, bis du deinen persönlichen Stil und deine Technik gefunden hast?

Meine Technik variiert von Auftritt zu Auftritt und hängt von vielen Dingen ab, nicht zuletzt von der Größe der Bühne und der Beleuchtung (oder deren fehlender Beleuchtung!) sowie davon, ob ich aus dem Publikum oder einem Fotograben fotografiere.

Die Technik variiert von Auftritt zu Auftritt und hängt von vielen Dingen ab, nicht zuletzt von der Größe der Bühne und der Beleuchtung (oder deren Fehlen!) sowie davon, ob ich aus dem Publikum oder einem Fotograben fotografiere.

Inwieweit haben dir Zeitschriften, Bücher oder Anleitungen von anderen Fotografen dabei geholfen?

Ich hatte nie einen offiziellen Lehrgang oder eine Anleitung, und ich habe mir die Fotografie über Jahre hinweg durch Ausprobieren selbst beigebracht. Als ich anfing, meine Fotografie etwas ernster zu nehmen, fing ich an, meine Arbeit kritisch zu betrachten, mich zu fragen, was gut funktioniert hat und was nicht, und sehr kritisch zu sein, immer auf der Suche nach Möglichkeiten zur Verbesserung.

Welche Kamera und welche zusätzliche Ausrüstung verwendest du am häufigsten?

Das hängt vom Veranstaltungsort und der Band ab, aber meine Standardausrüstung ist eine Canon 1DXii mit 24-70mm f2.8 und eine Canon 6d mit 70-200mm f2.8.

Wie bereitest du dich auf eine Show oder die einzelnen Künstler vor?

Ich versuche, vor einem Konzert eine Vorstellung davon zu haben, welche Aufnahme(n) ich mit nach Hause nehmen möchte. Natürlich ist das nur ein möglicher Ansatzpunkt, und man muss auch das aufnehmen, was man vor sich hat.

Wenn ich eine Band nicht so gut kenne, versuche ich, ein bisschen zu recherchieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Band aussieht (wie viele sind da, wer steht im Mittelpunkt, in welcher Hand hält der Sänger das Mikrofon, steht die Hauptperson in der Mitte der Bühne, wie ist die Beleuchtung usw.). Ich versuche auch, mir die ersten drei Songs der aktuellen Tournee anzusehen, um mir ein Bild von der Beleuchtung, den Pyros, den vorhersehbaren Sprüngen usw. zu machen und mich bei meinen Aufnahmen davon leiten zu lassen.

Welche Künstler oder Bands hörst du privat am liebsten?

Ich verbringe die meiste Zeit damit, extremen Metal zu hören, insbesondere Black Metal…

Was war für dich der aufregendste oder schönste Moment während einer Fotosession im Zusammenhang mit einem Konzert?

Es gibt viele besondere Momente, und das ist normalerweise, wenn man eine Verbindung zu einem Bandmitglied hat, vielleicht Augenkontakt oder ein Lächeln (selten im Black Metal) 

Es ist auch sehr aufregend, wenn eine Band Kontakt aufnimmt und um Erlaubnis bittet, Bilder zu verwenden.

Welche Tipps kannst du unseren Lesern geben, um den perfekten Moment einzufangen?

Vorbereitung, Vorbereitung und Vorbereitung. Man muss wissen, was man einfangen möchte, sich an den richtigen Ort stellen und geduldig sein!

Welche Einstellung an deiner Kamera verwendest du am häufigsten?

Das ist von Gig zu Gig sehr unterschiedlich, da es so viele Variablen gibt, aber ich würde mit f2.8, 1/160 und ISO 1000 beginnen und dann schnell anpassen, sobald der Gig beginnt, je nach Bühnenbeleuchtung.

Wie viel Zeit und Mühe verwenden Sie auf die Nachbearbeitung Ihrer Bilder? 

Ich habe eigentlich erst vor kurzem angefangen, im Rohformat zu fotografieren, und als ich umstieg, habe ich auch angefangen, Lightroom zu benutzen. Ich versuche, die Bilder so gut wie möglich abzulichten, um den Bearbeitungsaufwand so gering wie möglich zu halten, aber normalerweise schneide ich die Bilder nach Bedarf zu.

Wie wichtig ist die Selbstvermarktung für dich und welche Möglichkeiten oder Plattformen nutzt du, um deine Fotos mit anderen Nutzern zu teilen?

Selbstvermarktung ist für mich keine große Sache, da die Fotografie nach wie vor ein Hobby ist, mit dem ich kein Geld verdiene. Ich bin kein großer Nutzer von Social Media – meine einzige Online-Präsenz ist Instagram (shot_in_the_dark_photography).

Welche Fotos sind deine absoluten Lieblingsmotive?

Mehr Fotos von Andy gibt es hier auf seinem Instagram Profil

——-

Hey Andy! Please introduce yourself to our readers who might not know you yet – who are you, since when do you photograph and how did you get into photography? 

Hi and thanks for the invitation to take part in this interview. I’ve always been a passionate music fan and have always taken a few snaps of gigs from the crowd for as long as I can remember. Back in 2012, one of my friends who writes reviews asked whether I had any photos that he might be able to use after a gig we had been at together. I gave him a few to use, and I was then invited to join the reviewing team and started being allocated photo passes allowing me to take a more serious camera into gigs and things have built from there.  

What are the subjects and motifs that fascinate you and what was perhaps the most unusual assignment you have ever accepted or implemented?

As photography is still an unpaid hobby for me (I have a busy full time job as well), I tend not to take on assignments as such, preferring to focus on photographing concerts that I would be at as a fan, even if I wasn’t photographing. Having said that, I have spent a lot of time trying to develop my technical skills and to develop my own style.

Of course, if bands do want to work with me on a project or would like a gig reviewing it would be great if they would get in touch via instagram.

My favourite type of gig to photograph is underground black metal, particularly if the band have put a lot of effort into the stage show and I do my best to capture the atmosphere and emotion of the gig. 

How long did it take you to find your personal style and technique?

My technique was initially dictated by the editor of the magazine I was working with, as he had a specific style that he liked. As my confidence grew, I would start to take the shots I needed for publication and then use the remainder of the „three songs“ to experiment and develop my style.

The technique varies from gig to gig, and will depend upon many many things, not least the size of the stage and the lighting (or lack of!) as well as whether I am shooting from the crowd or a photo pit.

Did magazines, books or tutorials from other photographers in this helps you?

I’ve never had any formal tuition or guidance, and my photography is self taught from trial and error over years. When I started taking my photography a little more seriously, I started looking „judgementally“ at my work, asking myself what had worked well, what hadn’t and being very critical, always looking for ways to improve. 

Which camera and additional equipment are you using most of the time?

It varies depending upon the venue and band, but my standard starting kit would be Canon 1DXii with 24-70mm f2.8 and Canon 6d with 70-200mm f2.8. 

How do you prepare for a show or the individual artists?

I try to go into a gig with an idea of what shot(s) I would like to come away with and that gives me focus rather than randomly shooting. Of course that is only a starting point and you have to shoot what is in front of you as well. 

If I’m not familiar with a band, I will try to do a bit of research to get a feel for what the band looks like (how many are there, who is the focal point, what hand does the vocalist hold the microphone in, does the key figure stand in the middle of the stage, what is the lighting like etc). I also try to watch the opening three songs of the current tour to get an idea of lighting, pyros, predictable jumps etc and use this to guide my shooting. 

Which artists or bands do you prefer to listen to in your private life?

I spend most of my time listening to extreme metal, particularly black metal……

What was the most exciting or beautiful moment for you during a photo session in connection with a concert?

There are lots of special moments and it is usually when you have a connection with a band member, perhaps eye contact or a smile (rare in black metal)……It is also very humbling when a band make contact asking for permission to use shots. 

What photography tips can you give based on your experience to capture the perfect moment? 

Planning, planning and planning. You need to know what it is that you want to capture, get yourself into the right spot and be patient!

Which setting of your camera do you use most often? 

This varies very much from gig to gig as there are so many variables, but I would start with f2.8, 1/160 and ISO 1000, then quickly adjust once the gig begins depending upon the stage lighting. 

How much time and effort are you spending on post-processing your images?

I’ve literally only just started shooting in raw, and when I made that switch I also began using lightroom. I try hard to get things as good as possible at the time to minimise the necessary processing, but I do usually crop the pictures as needed. 

How important is self-marketing for you and which possibilities or platforms do you use to share your photos with other users? 

Self marketing isn’t really a big deal for me as photography remains a hobby rather than providing an income. I’m not a big user of social media – my only on-line presence is instagram (shot_in_the_dark_photography).

Thanks

Andy